Bruce Willis, Kettensägen und Chaos – Die wahre Story hinter The Last Boy Scout

Es gibt immer wieder so Filme, die einen nicht loslassen, selbst Jahre später. The Last Boy Scout ist für mich definitv einer davon. Damals hab ich ihn als Teenager auf VHS (für die jungen unter euch, das sind Kassetten) geschaut, noch bevor ich verstanden hab, was für ein Desaster seine Produktion war. Es ging mir nur um die Action, die Sprüche und Bruce Willis, der in den 90ern einfach alles dominiert hat. Aber jetzt, wo ich mehr über den Film weiß, finde ich ihn fast noch faszinierender.

Im YouTube-Video von KinoReel wurde richtig tief gegraben. Wusstet ihr, dass der Dreh ein einziges Schlachtfeld war? Shane Black, der das Skript für über eine Million Dollar verkauft hat, wollte eigentlich einen düsteren Thriller. Am Ende wurde alles geändert, Szenen gestrichen, Charaktere verwässert. Und dann diese Streitereien! Willis und Damon Wayans konnten sich nicht ausstehen, und sogar die Komparsen haben irgendwann rebelliert. Irre, oder?

Eine Anekdote bleibt mir besonders hängen: Die Perücke von Willis, die von einer Katze ruiniert wurde. Sowas klingt wie ein schlechter Witz, aber es unterstreicht, wie chaotisch alles war. Manchmal frage ich mich, ob all dieses Drama hinter den Kulissen dazu beiträgt, dass der Film diese spezielle Energie hat.

Für mich ist und bleibt The Last Boy Scout immer noch ein Klassiker. Manchmal sind die schwierigsten Produktionen die, die am meisten Eindruck hinterlassen.