Macht Will Smith jetzt wirklich Matrix 5?

Diese Frage geistert nun durch die sozialen Medien, und ich kann nicht leugnen, dass sie mich auch zum Grübeln gebracht hat. Bestimmt habt ihr es auch gesehen. Es war dieses Instagram-Video von ihm, das viele ins Rätseln brachte. Der grüne Konsolen-Look, die Worte „Wach auf, Will. Die Matrix hat dich,“ das alles fühlte sich wie ein gut orchestrierter PR-Move an. Aber steckt vielleicht mehr dahinter?

Was wäre, wenn Will Smith damals wirklich Neo gespielt hätte? Wäre „The Matrix“ der gleiche Meilenstein geworden? Diese Gedankenspiele faszinieren mich, doch sie werfen auch eine größere Frage auf: Warum klammern wir uns so hartnäckig an alte Geschichten? Will Smith hatte seine Chance und entschied sich für „Wild Wild West“. Eine Entscheidung, die er später selbst als Fehler bezeichnete. Doch Fehler machen uns menschlich, oder?

Was mich aber mehr beschäftigt, ist die Idee eines fünften Matrix-Films. „Resurrections“ hat mich ehrlich gesagt kaltgelassen. Die Magie, die Philosophie, das bahnbrechende Storytelling der Original-Trilogie, das alles schien verloren gegangen. Und jetzt soll Drew Goddard das Ruder übernehmen. Kann er das Schiff retten, oder wird es weiter in seichte Gewässer steuern? Mein Bauchgefühl sagt mir, dass Warner Bros. hier erneut alte Wunden aufreißt, statt Neues zu wagen. Was schade ist, denn das Matrix Thema hätte echt viel zu bieten, wenn man es ordenlich angehen würde.

Vielleicht sollten wir als Zuschauer lernen, Abschied zu nehmen. Nicht jede Geschichte muss endlos weitererzählt werden. „The Matrix“ war ein kultureller Moment, einzigartig und revolutionär. Warum es also riskieren, diesen Moment zu trüben? Manchmal ist weniger mehr.