Spontane Skitage sind einfach die besten!

Wieder mal einer dieser Tage, da passt einfach alles. Durch und Durch. Wenn du aufwachst, aus dem Fenster schaust und eigentlich sofort weißt: Heute wird gut. Und genau so ein Tag war der heutige Sonntag. Blauer Himmel, Sonnenschein und perfekte Pistenbedingungen. Vieeeel besser hätte es nicht sein können.

Die Idee für den Kurztrip nach Saalbach Hinterglemm kam eher spontan. In der Firma hatten wir die letzten Wochen ordentlich Gas gegeben, ein Projekt nach dem anderen abgeschlossen, und irgendwann meinte einer aus der Runde: „Leute, wir brauchen mal wieder einen Tag, an dem wir einfach nur Spaß haben.“ Und was gibt’s Besseres als einen Skitag mit Freunden? Also schnell WhatsApp-Gruppe erstellt, Autos organisiert, Ski eingepackt, fertisch.

Als wir in Saalbach ankamen, fühlte es sich an wie ein Kurzurlaub. Die frische Bergluft, die Stille am Morgen, bevor die ersten Skifahrer auf die Piste strömen. Einfach herrlich. Wir standen zu sechst an der Gondel, lachten schon beim Anziehen der Skischuhe, weil natürlich wieder irgendwer seinen Handschuh im Auto vergessen hatte (diesmal war’s nicht ich, sondern Max).

Oben angekommen: eine perfekte Piste. Diese ersten Schwünge am Morgen, wenn der Schnee noch unberührt ist, haben etwas Magisches. Die Skier gleiten fast von selbst, und man spürt diese Mischung aus Adrenalin und purer Freiheit. Wir rasten die breiten Abfahrten runter, abwechselnd mal Vollgas, mal entspanntes Cruisen.

Nach ein paar Stunden kam dann der unvermeidliche Moment: „Leute, lasst uns die schwarze Piste probieren!“ Ich wusste, was das bedeutet, pure Selbstüberschätzung. Aber hey, ein bisschen Herausforderung gehört dazu. Also standen wir wenig später am Rand einer steilen Abfahrt, schauten nach unten und dachten alle das Gleiche: „Warum machen wir das nochmal?“

Erster Versuch: Flo fährt los, elegant wie immer, als hätte er nie was anderes gemacht. Dann Max, wackelig, aber solide. Und dann ich. Sagen wir’s so: Ich bin angekommen, nicht ganz so stilvoll wie die anderen, aber angekommen ist angekommen. Die blauen Flecken zählen nicht, Hauptsache, wir hatten Spaß.

Nach der Action brauchten wir eine Stärkung. Also rauf auf die nächste Hütte, Kaiserschmarrn und Kaspressknödelsuppe bestellt, und dann einfach nur genießen. Die Sonne wärmte uns, wir hatten den perfekten Blick auf die verschneiten Gipfel, und irgendwie waren wir uns alle einig: Es gibt wenig Dinge, die einen Sonntag schöner machen könnten als das hier.

Am Nachmittag noch ein paar entspannte Abfahrten, bevor es langsam zurück ins Tal ging. Die Beine wurden müde, die Gesichter leicht sonnenverbrannt, aber das Grinsen blieb. Es war einer dieser Tage, die man nicht planen kann. An denen einfach alles passt.

Und genau das ist es, was Skifahren für mich so besonders macht. Nicht nur der Sport, nicht nur das Panorama, sondern die Erinnerungen, die man mit Freunden sammelt. Und ja, vielleicht auch ein bisschen der Kaiserschmarrn.